SPORTPLATZBAUSTOFFE

ZIEGELITHÂź-TENNISPLATZ
... EINBAU & PFLEGE

Einbau der Tennisdecke

AbhÀngig vom Konstruktionsprinzip eines Platzes kann die Tennisdecke 0,5 bis 2,5 cm dick sein.

Tennisdecken bis 1 cm Schichtdicke werden in mehreren ÜberwĂŒrfen aufgetragen, geschleppt und nach jedem Überwurf durch EinschlĂ€mmen verdichtet. Die Unterdecke wird zuvor leicht aufgerauht, damit eine gute Verzahnung gewĂ€hrleistet ist.

Über 1 cm Dicke hinausgehende Tennisdecken werden zwischen Lehren trocken bis fabrikfeucht aufgetragen und sofort abgewalzt. Bei grĂ¶ĂŸeren, zusammenhĂ€ngenden FlĂ€chen ist der Einsatz von Deckenfertigern/-gradern möglich.

Bis zur Inbetriebnahme eines Tennisplatzes muß noch mehrmals beregnet, kreuz und quer gewalzt und geschleppt werden.

Pflege
  • Pflege und Benutzung nur bei feuchter Decke
  • AuslaufflĂ€chen grĂŒndlich mitpflegen.
Walzen

Bevor mit der Benutzung begonnen wird, muß eine ausreichende Grundverdichtung gegeben sein. Beim Test mit der Schuhabsatzkante darf die Eindrucktiefe höchstens 2-3 mm ausmachen.
Gewalzt werden soll nach Inbetriebnahme nur noch sparsam und in AusnahmefĂ€llen, z.B. nach ĂŒberraschend einsetzendem Frost-Tauwechsel oder wenn aufgrund gravierender Wartungsfehler eine Lockerung des Belages eingetreten ist.
FĂŒr das Walzergebnis kommt es auf den Feuchtegrad des Belages an. Zu naß klebt das Material an der Walzenbandage oder es hebt sich plackenartig ab; zu trocken bleibt die Verbindung ungenĂŒgend. Immer kreuz und quer walzen. Nach dem Walzen mit grobem Besen mehrmals fegen, wodurch Walzenspuren beseitigt aber auch glatte OberflĂ€chen wieder aufgerauht und griffig werden.

Beregnen

Bei Ausbleiben natĂŒrlicher NiederschlĂ€ge muß kĂŒnstlich beregnet werden. Ein ausreichend erdfeuchter Tennisbelag ist sowohl fĂŒr das Bespielen als auch zur Pflege unbedingte Voraussetzung. ZweckmĂ€ĂŸigerweise wird in den Abendstunden durchdringend gewĂ€ssert und am nĂ€chsten Morgen zuerst abgeschleppt. Man kann dann tagsĂŒber, bei stĂ€rkerer Sonneneinstrahlung, mit kurzen Beregnungen auskommen.

Egalisieren / Fegen

Nach jedem Spiel wird der Tennisbelag mit einem Besen oder Schleppnetz abgezogen, um kleinere Materialverwerfungen auszugleichen, da das Tennisspiel eine möglichst gleichmĂ€ĂŸige und ebene OberflĂ€che erfordert. GrĂ¶ĂŸere Spuren mĂŒssen mit Hilfe von Schabern ausgeglichen, tiefe Löcher und Unebenheiten an der Grundlinie hingegen mit Reservematerial ZIEGELITHÂź aufgefĂŒllt werden.

Nachstreuen

Nachstreumaterial kommt dann zur Verwendung, wenn stark verfeinertes Belagsmaterial regeneriert werden soll oder Vertiefungen aufzufĂŒllen sind. Im ersten Fall wird das Material trocken ĂŒbergeworfen, in Löcher jedoch möglichst feucht eingefĂŒllt, abgestampft, abgerieben und spĂ€ter gefegt. An der Tennisanlage muß demzufolge genĂŒgend Reservematerial verfĂŒgbar sein.